Teunesen transportiert Sand und Kies mit Scania Hybrid

Alle steentjes dragen bij, met hybride transport (Alle Kieselsteine tragen bei, mit Hybridtransport) – Die Botschaft auf den Lastwagen lässt nichts zu wünschen übrig. Rowill Transport aus Heijen transportiert Sand und Kies von Teunesen mit zwei Scania R360, als 4×2-Zugmaschinen mit Hybridantrieb. Damit ist Teunesen das erste Sand- und Kiesunternehmen, das einen Hybrid-Lkw für den Transport einsetzt. Damit erfüllt Rowill die Forderung von Teunesen, die CO2-Emissionen aus dem Verkehr in Heijen und Umgebung zu minimieren.

Neben den beträchtlichen CO2-Einsparungen war es für Rowill wichtig, dass der Elektroantrieb in das Budget und die Transportplanung des Unternehmens passt. Teunesen schlug vor, den letzten Teil der Strecke von den Produktionsstätten bis zur Entladung der verschiedenen Sand- und Kiesmischungen an den Schiffsverladestellen vollständig elektrisch zu betreiben. Für Rowill war es wichtig, dass die benötigte Energie aus dem gewonnen wird, was das Fahrzeug auf dem Weg zum Kunden durch Bremsenregeneration zurückgewinnen kann. Der 4×2-Zugmaschine mit Hybridantrieb gelingt dies, weshalb diese Lösung gewählt wurde.

„Der Vorteil ist, dass ein Teil der Fahrten nicht auf der Autobahn, sondern mittendurch auf Landstraßen stattfindet“, sagt William Heemstra von Rowill. „Das bedeutet, dass es viel mehr Momente gibt, in denen wir Bremsenergie zurückgewinnen können.“

Rowill erstellte eine Bestandsaufnahme aller Be- und Entladestellen, die mit den beiden Hybridmaschinen angefahren werden sollten, woraufhin Scania ein Berechnungsmodell einsetzte. Dabei zeigte sich, dass genügend kinetische Energie in Strom umgewandelt werden kann, um das Fahrzeug während der Fahrt elektrisch zu unterstützen. Auch die letzte Strecke zum Kunden und das Entladen auf dem PTO (Power Take Off) kann vollständig elektrisch erfolgen.

Roy Vergeer von Rowill: „Wir fahren mit unseren Fahrzeugen im Durchschnitt 120.000 Kilometer im Jahr. Das macht einen Hybrid-Lkw interessant. Vor allem wegen der häufigen Beschleunigungs- und Bremsvorgänge könnte eine Hybrid-Zugmaschine eine Menge Kraftstoff sparen. Wir streben mindestens 30 bis 40 Prozent an“. Obwohl die Kraftstoffpreise für konventionelle Lkw derzeit hoch sind, bleibt es eine Herausforderung. Vieles wird vom Fahrverhalten der Lkw-Fahrer abhängen. Sie werden zunehmend auch zu Energiemanagern. Scania wird die Fahrer zwei Jahre lang begleiten.“

Der Einsatz der Hybrid-Lkw passt zu Teunesen´s Firmenpolitik, , so nachhaltig und effizient wie möglich zu produzieren und zu transportieren.

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